Aktuelles

Trugbild Heimat? NS-Kulturschaffende nach 1945

Heinrich Ludwig Meyer („HELM“) war einst ein bekannter Heimatmaler und -forscher aus Neugraben. An der Sonderausstellung „Trugbild Heimat? NS-Kulturschaffende nach 1945“, die vom 22. August bis 22. November 2026 im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen ist, ist die Geschichtswerkstatt Süderelbe mit dem Teil zu diesem Heimatforscher beteiligt. Bilder, Dokumente und eine Medienstation zeigen, wie er trotz NS-Vergangenheit nach 1945 gesellschaftliche und kulturelle Anerkennung fand.

Die Ergebnisse der umfangreichen Recherchen zum Leben und Werk des Malers (1895-1967) werden am Sonntag, 20. September um 17:00 Uhr im JoLa Stadtteilraum im BGZ, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg, vorgestellt. Dazu gibt es auch ein Themenheft: „Blut, Boden und Leinwand. Heinrich Ludwig Meyer zwischen Kunst und Nationalsozialismus“ (Themenheft 4 der Geschichtswerkstatt Süderelbe, 2026).

Ankündigungsposter zur Veranstaltung über den Heimatmaler und -forscher Heinrich Ludwig Meyer (genannt "HELM") Ankündigungsposter zur Veranstaltung über den Heimatmaler und -forscher Heinrich Ludwig Meyer (genannt "HELM")

Veranstaltung zum Neugrabener Heimatmaler und -forscher Heinrich Ludwig Meyer
© Geschichtswerkstatt Süderelbe

35 Jahre Geschichtswerkstatt St. Georg

Bewegte Zeiten waren das, als die Geschichtswerkstatt St. Georg am 6. Dezember 1990 gegründet wurde – mit dem Ziel, die Ereignisse nicht nur rückblickend zu betrachten, sondern sie fortan auch mit zu bewegen. Und so haben sie sich dem Kinderleben, der Drogenproblematik, der Gentrifizierung und allen Problemen der Gegenwart gewidmet und dabei immer auch die historische Brille aufgesetzt, um nach Ursachen und Entwicklungen zu fahnden. Nach gut 35 Jahren nehmen sie ihr Jubiläum zum Anlass, auf die alternative Stadtteilgeschichte von unten zurückzublicken.

Dafür haben sie einen szenischen Rundgang kreiert, an dem viele Gruppen und Akteur:innen der letzten Jahrzehnte beteiligt sind. Am Sonntag, den 13. September um 11 Uhr und 16 Uhr beginnen die Rundgänge vor dem Ohnsorg Theater. Begeben Sie sich an verschiedenen Stationen auf Spurensuche zur Stadtteilgeschichte.

Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. einer Pause mit Imbiss im Kulturladen St. Georg
Anmeldung unbedingt erforderlich unter: info@gw-stgeorg.de

Buntes Poster zum Jubiläum: 35 Jahre Geschichtswerkstatt St. Georg Buntes Poster zum Jubiläum: 35 Jahre Geschichtswerkstatt St. Georg

Jubiläum: 35 Jahre Geschichtswerkstatt St. Georg
© Geschichtswerkstatt St. Georg

Kalender

Angekommen?

Für die Ausstellung „Angekommen? Migrationsgeschichte(n) in Hamburg“  haben sich zehn Hamburger Geschichtswerkstätten auf die Suche nach Migrationsgeschichte(n) ab 1945 in ihrem Stadtteil gemacht. Dabei finden sich persönliche Geschichten von Bewohner:innen, aber auch Beiträge zu jenen, die als Vertriebene in Hamburg ankamen oder nach dem Zweiten Weltkrieg als „Displaced Persons“ zumindest zeitweilig hier lebten.

 

Die Ausstellung wurde vom 9. April bis 12. Mai 2025 in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg und vom 4. November bis 12. Dezember 2025 Foyer des Bezirksamts Hamburg-Mitte präsentiert. Vom 19. Februar 2026 bis April ist sie im Kulturhaus Süderelbe zu sehen und vom 18. Juni bis 31. Juli 2026 in der Bücherhalle Harburg.

Click here for English language versions of the exhibition panels.

 

Orte der Zwangsarbeit

Unsere Gemeinschaftsausstellung „Orte der Zwangsarbeit in Hamburg“ wurde 2023 von 10 Geschichtswerkstätten zusammen konzipiert und ausgearbeitet: Bramfeld, Eidelstedt, Finkenwerder, Fuhlsbüttel, Lokstedt, Neugraben, Ottensen, St. Pauli, Vier- und Marschlande und Wilhelmsburg.

 

Im April 2023 wurde sie am Mahnmal St. Nikolai eröffnet. Seitdem war sie in Fuhlsbüttel, Eidelstedt, St. Pauli, Wilhelmsburg, Harburg, Bergedorf und St. Pauli zu sehen.

Click here for English language versions of the exhibition panels.

 

Mithelfen

Helfen Sie uns gerne bei der Arbeit, indem Sie uns Ihre alten Fotos und Dokumente zur Verfügung stellen. Oder schenken Sie uns Ihre Zeit und unterstützen Sie uns durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Wenden Sie sich dafür an eine Geschichtswerkstatt in Ihrer Nähe. Auch über Geldspenden für unsere Arbeit freuen wir uns natürlich. Spendenbescheinigungen stellen wir gerne aus.

Unser Konto bei der Hamburger Sparkasse
Empfänger: Geschichtswerkstätten Hamburg e.V.
IBAN: DE02 2005 0550 1257 1347 40
BIC: HASPDEHHXXX