Aktuelles

Vortrag: Kleine Frau – großer Mut: Frieda Stoppenbrink-Buchholz

Menschen mit Behinderung wurden im Dritten Reich verfolgt und im Namen der „Rassehygiene“ systematisch zwangssterilisiert oder ermordet. Zwischen 1934 und 1945 fanden ca. 400.000 Zwangssterilisationen statt, mehr als 200.000 Menschen fielen dem nationalsozialistischen Ziel der „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ zum Opfer. Auch Kinder waren davon nicht ausgenommen. Ihre Einstufung als „hoffnungslose Fälle“ war meist das Ergebnis sonderpädagogischer Gutachten. Doch es gab auch Ausnahmen.

Sieglind Ellger-Rüttgardt, Professorin für Allgemeine Rehabilitationspädagogik, zeigt am Leben der Bergedorfer Hilfsschullehrerin Frieda Stoppenbrink, wie der Mut und die Zivilcourage einer kleinen Frau im Bergedorf der NS-Zeit Raum für die Schwachen und Ausgestoßenen schuf. Der Gastvortrag findet am Mittwoch, 2. September 2026 um 18 Uhr im Ausstellungsraum des Bergedorfer Kultur-&Geschichtskontors im Reetwerder 8 statt. Der Vortrag ist kostenfrei. Spenden sind jederzeit willkommen, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

das schwarz-weiß Foto zeigt Frida Stoppenbrink in der Mitte von vier Männern. das schwarz-weiß Foto zeigt Frida Stoppenbrink in der Mitte von vier Männern.

Vortrag zu Frieda Stoppenbrink
© Internationales Archiv für Heilpädagogik

Sommerfest und Ausstellung „KUNST. SOMMER. OTTENSEN.“

Vom 26. bis 30. August 2026 zeigt das Stadtteilarchiv Ottensen – Geschichtswerkstatt für Altona e.V. im Kesselhaus (Zeißstraße 28) die Gruppenausstellung „KUNST SOMMER OTTENSEN“ mit Werken von zehn professionellen und Hobby-Künstler:innen aus Altona. Die Ausstellung lädt zum Stöbern und Entdecken ein – und wer ein Lieblingsstück findet, kann es direkt erwerben. Vernissage: Mittwoch, 26.08.2026, 19-22 Uhr, Öffnungszeiten der Ausstellung: Do 16-20 Uhr, Fr + Sa 12-18 Uhr, So 12-16 Uhr.  Der Eintritt ist frei.

Am 27. August zwischen 16 und 20 Uhr lädt das Stadtteilarchiv Ottensen zu seinem Sommerfest ein. Im Hof und im Kesselhaus gibt es Essen, Trinken und Live-Musik. Bei den Quests, Spielen und einer Tombola können Sie Ihr Wissen auf die Probe stellen, Neues über den Stadtteil erfahren und das Stadtteilarchiv kennenlernen. Zu gewinnen gibt es unter anderem Bücher, Postkarten und Gutscheine für Stadtteilrundgänge.

Plakat für Ausstellung und Sommerfest 2026 in Ottensen Plakat für Ausstellung und Sommerfest 2026 in Ottensen

Ausstellung und Sommerfest in Ottensen
© Anika Bornscheuer

Kalender

Angekommen?

Für die Ausstellung „Angekommen? Migrationsgeschichte(n) in Hamburg“  haben sich zehn Hamburger Geschichtswerkstätten auf die Suche nach Migrationsgeschichte(n) ab 1945 in ihrem Stadtteil gemacht. Dabei finden sich persönliche Geschichten von Bewohner:innen, aber auch Beiträge zu jenen, die als Vertriebene in Hamburg ankamen oder nach dem Zweiten Weltkrieg als „Displaced Persons“ zumindest zeitweilig hier lebten.

 

Die Ausstellung wurde vom 9. April bis 12. Mai 2025 in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg und vom 4. November bis 12. Dezember 2025 Foyer des Bezirksamts Hamburg-Mitte präsentiert. Vom 19. Februar 2026 bis April ist sie im Kulturhaus Süderelbe zu sehen und vom 18. Juni bis 31. Juli 2026 in der Bücherhalle Harburg.

Click here for English language versions of the exhibition panels.

 

Orte der Zwangsarbeit

Unsere Gemeinschaftsausstellung „Orte der Zwangsarbeit in Hamburg“ wurde 2023 von 10 Geschichtswerkstätten zusammen konzipiert und ausgearbeitet: Bramfeld, Eidelstedt, Finkenwerder, Fuhlsbüttel, Lokstedt, Neugraben, Ottensen, St. Pauli, Vier- und Marschlande und Wilhelmsburg.

 

Im April 2023 wurde sie am Mahnmal St. Nikolai eröffnet. Seitdem war sie in Fuhlsbüttel, Eidelstedt, St. Pauli, Wilhelmsburg, Harburg, Bergedorf und St. Pauli zu sehen.

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Helfen Sie uns gerne bei der Arbeit, indem Sie uns Ihre alten Fotos und Dokumente zur Verfügung stellen. Oder schenken Sie uns Ihre Zeit und unterstützen Sie uns durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Wenden Sie sich dafür an eine Geschichtswerkstatt in Ihrer Nähe. Auch über Geldspenden für unsere Arbeit freuen wir uns natürlich. Spendenbescheinigungen stellen wir gerne aus.

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Empfänger: Geschichtswerkstätten Hamburg e.V.
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BIC: HASPDEHHXXX