Aktuelles

Schwerpunkt Generationen: Jahresprogramm 2024-2025 in St. Georg

Generationen heute, damals, morgen! – Miteinander, nebeneinander, gegeneinander?

Zum 27. Mal seit 1996 beschäftigt sich die Geschichtswerkstatt St. Georg über ein ganzes Jahr lang mit einem Schwerpunkt, der sich an den aktuellen Herausforderungen orientiert, historische Bezüge aufweist und natürlich auch seine Relevanz für den Stadtteil hat. Insgesamt 21 Einzelveranstaltungen gibt es zwischen Juni 2024 und Februar 2025.

Die Geschichtswerkstadt lädt alle ein, bei den verschiedenen Angeboten ins Gespräch zu kommen, sei es bei den Diskussionsveranstaltungen, den Filmvorführungen oder dem Rundgang, bei der Revue, den Theateraufführungen oder dem Literarischen Menü und nicht zuletzt während des Kunstprojekts oder des Bücherbasars.

Hier geht’s zur Programmübersicht [pdf].

Programmposter der Veranstaltungsreihe Generationen Programmposter der Veranstaltungsreihe Generationen

Generationen
Veranstaltungsprogramm: Generationen damals, heute, morgen! Miteinander, nebeneinander, gegeneinander?
© Geschichtswerkstatt St. Georg

Filmabend am 12. Juni: Zuflucht und Erfüllung – ein Hamburger Künstler in Island

Wilhelm Ernst Beckmann (1909 – 1965) war ein sozialdemokratischer Künstler, der in den 30er-Jahren aus Hamburg vor dem Faschismus nach Island floh. Auch dort geriet der politische Künstler in Konflikt mit Hitlers Handlangern. In Hamburg ist er völlig unbekannt.

Der isländische Regisseur Arthur Björgvin Bollason drehte 2023 den Dokumentarfilm „Zuflucht und Erfüllung“, der sich mit Beckmanns Lebensweg, der Ehe mit Valdis Einarsdottir aus Snæfellssnes und seiner Holzkunst beschäftigt und versucht, die Frage zu klären: Warum Island?

Das Stadtteilarchiv Ottensen e.V., Zeißstraße 28, 22765 Hamburg, zeigt die Dokumentation am 12. Juni 2024 um 19 Uhr im Beisein des Filmemachers – Eintritt frei, Spende erbeten!

 

Wilhelm Ernst Beckmann Wilhelm Ernst Beckmann

„Zuflucht und Erfüllung“
Dokumentarfilm über Wilhelm Ernst Beckmann
© Wilhelm Beckmann Stiftung, Reykjavík

Orte der Zwangsarbeit

Unsere Gemeinschaftsausstellung „Orte der Zwangsarbeit in Hamburg“ wurde 2023 von 10 Geschichtswerkstätten zusammen konzipiert und ausgearbeitet: Bramfeld, Eidelstedt, Finkenwerder, Fuhlsbüttel, Lokstedt, Neugraben, Ottensen, St. Pauli, Vier- und Marschlande und Wilhelmsburg. Im April 2023 wurde sie am Mahnmal St. Nikolai eröffnet und wandert seitdem durch Hamburg. 2024 wird sie hier zu sehen sein:

7. + 14. April, 5. Mai: Fuhlsbüttel, Informationszentrum Zwangsarbeit in Hamburg
8. Mai – 30. Juni: Eidelstedt, Foyer Kulturzentrum (steeedt)
Juli und August: St. Pauli (Ort steht noch nicht fest)
September: Wilhelmsburg, Honigfabrik
November: Harburg, Bücherhalle

Click here for English language versions of the exhibition panels.

Ausgezeichnet! Unsere Ausstellung ist aus 45 Bewerbungen als herausragendes Projekt der Hamburger Stadtteilkultur ausgewählt worden und ist nun Finalistin beim Hamburger Stadtteilkulturpreis 2024.

Mit dem Hamburger Stadtteilkulturpreis werden jährlich Projekte und Programme gewürdigt, deren Konzeption, Umsetzung und Resonanz besondere Qualität zeigen und die besonders geeignet sind, auch für andere Stadtteile als anregendes Beispiel zu wirken.

Die Bekanntgabe des Gewinner-Projekts/-Programms erfolgt im Rahmen einer festlichen Veranstaltung unter Beteiligung von Medien und Öffentlichkeit am 16. Mai 2024.

Kalender

Mithelfen

Helfen Sie uns gerne bei der Arbeit, indem Sie uns Ihre alten Fotos und Dokumente zur Verfügung stellen. Oder schenken Sie uns Ihre Zeit und unterstützen Sie uns durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Wenden Sie sich dafür an eine Geschichtswerkstatt in Ihrer Nähe. Auch über Geldspenden für unsere Arbeit freuen wir uns natürlich. Spendenbescheinigungen stellen wir gerne aus.

Unser Konto bei der Hamburger Sparkasse
Empfänger: Geschichtswerkstätten Hamburg e.V.
IBAN: DE02 2005 0550 1257 1347 40
BIC: HASPDEHHXXX